Über mich

 

Ich bin Nikola Weiske, 1974 geboren, und eine absolute Tier- insbesondere Hundenärrin.

 

Mit Hunden aufgewachsen, hegte ich schon in meiner Kindheit den Wunsch mit diesen wundervollen Wesen zu arbeiten.

 

Meinen ersten Hundesitter-Job erhielt ich bereits mit elf Jahren. Drei mal die Woche passte ich nachmittags auf den Hund auf. Wir tobten, gingen spazieren, lernten Tricks und es war einfach nur toll!

 

Doch wie es vielen anderen KollegInnen ging, verschlug es mich beruflich später erstmal in ganz andere Richtungen. So war ich in verschiedenen Branchen und Funktionen im kaufmännischen Bereich tätig, ich war Flugbegleiterin, auch Kellnerin und Verkäuferin, aber wirklich erfüllt hat mich keiner dieser Berufe. Im Gegenteil, es war eher so, als schränkte mich jeder Job in meiner Bewegungsfreiheit immer mehr ein.

 

Im Sommer 2010 nahm ich dann endlich an einer Hundetrainerausbildung teil und meldete 2011 mein Gewerbe an, um zunächst nebenberuflich zu starten. Es folgten verschiedene Praktika, Seminare und Vorträge, um mich weiterzubilden, weitere folgen.

 

Als ich 2012 aus gesundheitlichen Gründen, da mir ein längerer Krankenhaus- und Rehaaufenthalt bevorstand, selbst in die Lage kam, eine Hundepension für meine Hunde zu finden, stand plötzlich glasklar fest selbst eine zu gründen. Seit eh und je passte ich schon auf die Hunde von Freunden und Bekannten auf. Und als jahrelange (Mehr-)Hundehalterin stand ich immer vor der Herausforderung Job und Hund(e) unter einen Hut zu bekommen.

 

Heute nehme ich meine Hunde mit zur Arbeit und das macht uns alle glücklich.

 

Die Idee und in 2014 dann die Gründung von Nikola's Hunde-Idyll ist auch eine vom Verstand getroffene Entscheidung...in erster Linie jedoch eine Herzensangelegenheit.

 

Klarheit, Liebe, Verständnis und Respekt, kleinere Übungen und vor allem eine artgerechte Haltung sind das A & O, und das leben wir.

 

Hundebetreuung ist Vertrauenssache. Wenn Ihr Hund sich hier pudelwohl fühlt und Sie erleichtert sind, dass ich ihn betreue, dann bin ich zufrieden.

Meine Hunde

 

Nachdem ich eine kurze Zeit ohne eigenen Hund lebte, zog 2006 meine damals ca. 3 jährige Schäferhund-Mix-Hündin "Kera" bei mir ein, die einst auf den Straßen Italiens zu hause war. Die, ich nenne es einfach mal liebevoll "Sturköpfigkeit und Selbständigkeit eines Straßenhundes", gepaart mit den psychischen Qualen, die

sie hier in Deutschland bei ihren Vorbesitzern erleiden musste, stellten mich vor so manche Herausforderung.

Doch mit der Zeit haben wir alles sehr gut in den Griff bekommen. Kera ist mir dank ihrer Hunde- und Menschenkenntnis eine große Unterstützung und wahrhaftige Lehrerin.

 

 

"Joyce" eine kleine Terrier-Mix-Hündin, zog 2012 mit knapp 2 Jahren ein. Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens

nur in einer Kiste leben dürfen... Als Joyce zu mir kam, war sie der größte Angsthund, den ich jemals zu Gesicht bekam. Die ersten Tage versteckte ich mich im Haus, damit sie den Mut fand, aus dem Garten ins Haus zu laufen.

Bis ich Joyce anfassen oder gar anleinen konnte, verging viel Zeit. Heute ist sie eine aufgeweckte freche Maus, die jede Streicheleinheit genießt...

 

Klarheit, viel Liebe, Verständnis und Respekt, kleinere Übungen und vor allem eine artgerechte Haltung, dies half Joyce immer weiter aus ihrer unsagbaren Angst heraus. Dennoch wird sie ihr Misstrauen gegenüber Menschen wohl nie ganz verlieren. Aber trotzdem ist sie mein Sonnenschein.

 

 

"Hamlet", auch liebevoll 'König Hami canis gifticus' genannt, kam 2013 kurz vor seinem siebten Geburtstag zur Resozialisierung zu mir. Er war ein regelrechter Menschen- und Hundehasser. 

Auch für Hami galt, zu mir oder Euthanasie. Die Aufgaben, vor die mich Hami stellte, waren schon beträchtlich. Wie alle Hunde, ist auch er mir ein großer Lehrer...er wird vermutlich immer ein bischen schwierig bleiben, doch heute liebt er Mensch und Tier...bis auf ein paar Ausnahmen...und ein wenig auf der Hut sollte Mensch schon bleiben.

 

in loving memory

 

Hauptsächlich für Kera entschied ich mich 2010 für einen zweiten Hund, damals ein 3 jähriger Labrador, namens "Ben". Auch Ben erlebte bis dahin wenig Gutes. Mit ihm stand vor ich so manch weiterer Herausforderung. Aber wir schafften es...mein kleiner Lorbass... Voller Liebe und Dankbarkeit blicke ich auf aufregende sieben Jahre zurück - Ben starb im November 2017.

 

"Aaron", ein Flat Coated Retriever und dicker Kumpel von Ben, lebte bei uns von 2011 bis er 2013 mit 11,5 Jahren über die Regenbogenbrücke ging...er fehlt.

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© Nikola's Hunde-Idyll